Neue Songs Vol.2

Und schon wieder neues Songmaterial, zuerst einmal von Herrn Frank Turner. Der bringt am 3. Juni sein neues Album England Keep My Bones unter die Leute. Weil er aber nicht mehr so lange warten kann, spielt er uns kurzerhand den Song „I Am Disappeared“ vor. Nach dem vergleichsweise egalen Bandalbum Poetry Of The Deed verlässt sich Turner nun wieder auf seine eigentliche Stärke, nämlich sich selbst mit einer Akustischen.

Ebenfalls mit neuem Album stehen Manchester Orchestra in der Tür. Nach dem überaus grandiosen Mean Everything To Nothing ist die Erwartungshaltung folgerichtig enorm hoch. Das neue Album Simple Math tritt nun am 13. Mai die Nachfolge an. Der Titeltrack fällt jedoch mit einer übergroßen Portion Pathos eher negativ auf:

Neue Songs

Eine kleine Sammlung an neu veröffentlichten Songs und Hörproben möchte an dieser Stelle mit The National beginnen. Diese haben zuvörderst ein neues Stück aufgenommen und veröffentlicht. Und zwar im amerikanischen I-Tunes-Store.
Außerdem gibt es ein Duett zwischen The National-Sänger Matt Berninger und und Sharon Jones. Und zwar auf einem Song von Booker T. Jones. Zu hören ist das Ganze bei Pitchfork.
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Weiter geht es an dieser Stelle mit Death Cab For Cutie.
Die bringen ein neues Album raus, welches auf den Namen Codes And Keys hören wird. Aussehen wird die Platte dann so:

Und weil das nicht reicht, gibt es auf der Homepage der Band die neue Single „You Are A Tourist“ zu hören, welche die Vorfreude auf die neue Platte steigen lässt.
Die Tracklist lest sich außerdem folgendermaßen:

01. „Home Is A Fire“
02. „Codes And Keys“
03. „Some Boys“
04. „Doors Unlocked And Open“
05. „You Are A Tourist“
06. „Unobstructed Views“
07. „Monday Morning“
08. „Portable Television“
09. „Underneath The Sycamore“
10. „St „Peter’s Cathedral“
11. „Stay Young, Go Dancing“
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Einen kleinen Stilbruch gibt es im Folgenden mit den Beastie Boys, aber Legenden wollen einfach Erwähnung finden. Schließlich warten auch diese ausgemachten Spinner mit einer neuen Veröffentlichung auf. Dem Hot Sauce Committee Part 2. Einen ersten Song gibt es es auch bereits, namentlich den Opener „Make Some Noise“, außerdem kann man hier das Albumcover bewundern.
Cover:

Song:


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Und als ob das noch nicht reichen würde: Tacking Back Sunday, Erfinder des 00er-Emo und damit Schuldige für steinharte, spitz zulaufende Seitenscheitel sind zurück. In Originalbesetzung. Also in der Besetzung, in welcher sie das bis heute oft kopierte und nie erreichte Tell All Your Friends auf Band gebannt haben.
Und: Es gibt einen ersten Vorgeschmack auf das noch unbetitelte kommende Album. „El Paso“ heißt das Ding, leidet unter der leider viel zu sterilen Produktion, ist aber um ein vielfaches lebendiger und kratzbürstiger als die letzten beiden Alben zusammen.
Zum hören:

TV On The Radio: Neue Songs

Das Musikjahr 2011 bleibt vielversprechend. Nun haben TV On The Radio mit Nine Types Of Light ein neues Album am Start. Den Song „Will Do“ kann man sich hier anhören:

Außerdem gibt es hier einen neuen Song – Caffeinated Consciousness – zum Download: Pitchfork

Nine Types Of Light erscheint am 12. April und das Cover sieht ziemlich genau so aus:

Monsterbärtig

An dieser Stelle sei auf William Fitzsimmons hingewiesen. Dieser hat mit Gold In The Shadow nicht nur einen ca. zehn Zentimeter längeren Bart, sonder auch ein neues Album am Start, welches auch hier durchgehört werden kann.
Für alle, die keine Lust auf AolMusic haben das bereits einige Jahre alte „It’s Not True“ hier:

Mörder!

Seit gestern ist das neue Album der enorm wankelmütigen Sum 41 im Handel. Die haben nach allerlei unbedarften, pubertären Drei-Akkord-Stücken mit den Alben Does This Look Infected und vor allem Chuck zwei sehr ordentliche Platten abgeliefert.
Dann ging der Gitarrist und mit Underclass Hero kamen die unbedarften Liedchen zurück, angesichts der zuvor angedeuteten Fähigkeiten der Band ein Schlag ins Gesicht.
Jetzt streamen die Kanadier ihr neues Album Screaming Bloody Murder auf ihrer Homepage.

Vorweg: Im Vergleich zum letzten Album strotzt Screaming Bloody Murder geradezu vor Abwechslungsreichtum und Ambition.
Ob das nun auch wirklich gut ist, sei vorerst dahingestellt. Die Mischung aus Green Day, Muse(!!) und My Chemical Romance im Klanggewand von Sum 41 muss nämlich bei weitem nicht allen gefallen.

Ein mehr oder weniger hübsches Cover gibt es auch:

Und eine Tracklist:

1. Reason To Believe
2. Screaming Bloody Murder
3. Scumfuck
4. Time For You To Go
5. Jessica Kill
6. What Am I To Say
7. Holy Image Of Lies
8. Sick Of Everyone
9. Happiness Machine
10. Crash
11. Blood In My Eyes
12. Baby You Don’t Wanna Know
13. Back Where I Belong
14. Exit Song

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead-Tao Of The Dead

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead. Eine Band, die in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmestellung in der aktuellen Musiklandschaft einnimmt, und das nicht nur wegen dem von der Länge her völlig übertriebenem Bandnamen. Source Tags&Codes ist bis heute eine allüberragendes Meisterwerk, ein wüster Monolith von einem Album, Worlds Apart muss sich nicht wirklich dahinter verstecken und So Divided war zwar auf lange Sicht die uninspirierteste Veröffentlichung von Keely und Reece, öffnete jedoch Pop-verliebteren Ohren die Tore zur Band.
Nun also Tao Of The Dead. Und mit ihr im Vorfeld eine ganze Wagenladung voller wilder Spekulationen, bis hin zur Vermutung Tao Of The Dead bestünde aus nur einem einzigen Track. Skippen unmöglich, Konzentration ständig voll gefordert. Ganz so extrem kommt die neue Platte dann nun aber doch nicht daher. Die Longtracks gibt es, jedoch unterteilt in Einzelsongs von völlig normalem Format. So teilt sich die Platte in zwei Longtracks, welche aus elf, bzw. fünf Einzelsongs besthen. Dazu gibt es ein Albumartwork, dass zeigt, warum ein Artwork eigentlich Art(!)work heisst. Comic inklusive.
Bei derart viel Brimborium bestünde bei der Mehrzahl an Bands die Gefahr, dass die Musik in den Hintergrund rückt. Nicht so bei Keely und Reece.
Tao Of The Dead gibt sich zu Beginn mindestens sperrig, wenn nicht bockig und will seine Klasse nicht so recht preisgeben. Aber obwohl diese Platte fast gänzlich ohne offensichtliche Hits auskommt, scheinen mit jedem Durchlauf mehr und mehr brillante Ideen unter der Oberfläche – und damit leider auch unter der etwas matschigen Produktion – hervor.
Nach dem Intro, das im Albumverlauf immer wieder aufgegriffen wird, eröffnet „Pure Radio Cosplay“ in furioser Manier ein Album, welches einer Achterbahnfahrt ohne Genregrenzen gleicht. Mindestens. Erwähnter Track steht dabei exemplarisch für das gesamte Album und bereitet den Rest sehr gut vor: dynamisch, größenwahnsinnig, überbordend und unberechenbar. Und vor allem sehr gut. Nach dem abschließenden Gefiepe und Geplucker von „Pure Radio Cosplay“ nimmt „Summer Of All Dead Souls“ die losen Fäden wieder auf, setzt sie zu einem neuen Ganzen zusammen und lässt dieses zum Ende hin wieder zerfasern. Ganz nebenbei kann der Track als das Highlight der Platte herausgehoben werden, sofern man das will und sofern das bei dermaßen verwischten Übergängen und bei so viel Klasse überhaupt möglich ist. Jedenfalls funktioniert „Summer Of All Dead Souls“ auch als alleinstehender Track, was vom Rest der Platte nur bedingt behauptet werden kann. „Weight Of The Sun(Or The Post-Modern Prometheus)“ ist hierfür ein herrliches Beispiel. Auf sich allein gestellt ein guter Track, im Verbund mit „Spiral Jetty“ ein brillantes Stück Musik.
Das Ende von „Part One: Tao Of The Dead“ darf „The Fairlight Pendant“ einleiten und überdies gleich über Progrock die Verbindung zu „Part Two: Strange News From Another Planet“ herstellen. Was dort geschieht spottet schlussendlich jeder Beschreibung. Alles was im ersten Teil angedeutet und umgesetzt wurde, wird dort auf die Spitze getrieben. Eine Einteilung in einzelne Songs wird endgültig unmöglich, die Band hätte sich selbige zumindest unter dem musikalischen Aspekt sparen können. „Strange News From Anther Planet“ besteht aus 16 Minuten vertonter Genialität. Wer hier nicht mehr mitzieht darf auch gerne Genialität durch Wahnsinn ersetzen.
Tao Of The Dead wird für vieles sorgen. Hochgezogene Augenbrauen, gerümpfte Nasen und bedingungslose Begeisterung. Nur eines wird dieser fordernde Klotz von einer Platte nicht hervorbringen: Gleichgültigkeit.

Highlights: Tao Of The Dead

8/10

Bandcamp

Hier eine äußerst empfehlenswerte Seite zum Probehören bekannter und unbekannter Bands, zum Downloaden und zum Vorbestellen.
Das Bandcamp.

In ebendiesem findet sich auch ein äußerst vielversprechende Band, welche auf den Namen Penguins Kill Polar Bears hört.
Wer das hören mag, klicke bitte hier drauf.

heartcooksbrain bedankt sich für den Hinweis auf das Bandcamp und Penguins Kill Polar Bears bei Modl

Thursday – Download, Hörproben, Cover und Tracklist

Die Post-Hardcore-Helden von Thursday veröffentlichen am 08. April ihr neues Album No Devolución.
Das Cover dazu sieht in etwa so aus:

Nach den bisher bekannten Songs Magnets Caught In A Metal Heart und „Past And Future Ruins“ kann man sich nun einen neuen Songs downloaden.
Und zwar ziemlich genau hier.

Die Tracklist der neuen Platte liest sich im Übrigen folgendermaßen:

1.Fast to the End
2. No Answers
3. A Darker Forest
4. Sparks Against the Sun
5. Open Quotes
6. Past and Future Ruins
7. Magnets Caught in a Metal Heart
8. Empty Glass
9. A Gun in the First Act
10. Millimeter
11. Turnpike Divides
12. Stay True

Die bisherigen Höreindrücke deuten, sofern man sich bei Thursday an Vorhersagen versuchen kann, auf ein sehr atmosphärisches Album mit wenig Gebolze hin. Allerdings spricht das bereits erwähnte „Pasts And Futur Ruins“ schon wieder eher gegen diese Vermutung.
Wer sich davon selbst überzeugen möchte: